Thalwiler Stube

Die Thalwiler Stube besticht durch das Nussbaumtäfer und das eingebaute Buffet. Der grüne Kachelofen stammt aus der abgebrochenen Kölliker Liegenschaft in Ludretikon. Dieser Raum ist ausgesprochen heimelig und bietet so den idealen Rahmen für eine Ziviltrauung. Deshalb wird die Thalwiler Stube vom Zivilstandsamt als Trauzimmer zur Verfügung gestellt.

 

Johann Jakob Aschmann

Wir haben diesen Raum Johann Jakob Aschmann (1747-1809), dem berühmten Thalwiler Vedutenmaler und Kupferstecher gewidmet. Kürzlich sind einige seiner Werke in einer Auktion mit grossem Erfolg zur Versteigerung gelangt. Das beweist, dass die Werke dieses Thalwiler Künstlers auch heute noch bekannt und begehrt sind.

Aschmann ist in Ludretikon geboren und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Obwohl sein zeichnerisches Talent schon früh aufgefallen ist, konnte es wegen finanzieller Not nicht gefördert werden. Zur Fabrikarbeit gezwungen, blieb ihm wenig Zeit, sich autodidaktisch seinen künstlerischen Weg zu suchen.

In seinen Kupferstichen hat Aschmann vor allem die Gegend des Zürichsees, Graubünden, die Ost- und Zentralschweiz sowie den Aargau naturgetreu und in ehrlicher Sachlichkeit dargestellt.

Nur die künstlerische Tätigkeit zu erwähnen, würde der Person von Johann Jakob Aschmann nicht gerecht. Er war auch politisch - vor allem während den Stäfner Wirren - äusserst aktiv tätig.

Sind Sie an dieser Seite Aschmanns interessiert oder möchten Sie sich vertieft über sein künstlerisches Schaffen informieren, empfehlen wir Ihnen den Kauf des Thalwiler Neujahrsblattes von 1986 Kiosk mit dem Titel:

Johann Jakob Aschmann
Lebenslauf eines Thalwiler Künstlers
Von H.J. Zwicky

Reproduktion einiger Stiche von Aschmann sind im Ortsmuseum erhältlich Kiosk.